21 Prozent der Gründer in Deutschland sind Migranten

21 Prozent der Gründer in Deutschland sind Migranten
Eine Studie liefert überraschende Zahlen über die Gründungsaktivitäten von Migranten. Sie investieren mehr Arbeit und häufiger ihr eigenes Geld in ihre Firmen.
 
Im Jahr 2016 war jeder fünfte Gründer in Deutschland Ausländer oder eingebürgert. Migranten leisten also einen wichtigen, über die Jahre stabilen Beitrag zum Gründungsgeschehen. Allerdings war ihre absolute Anzahl mit 139.000 Gründern so niedrig wie nie zuvor seit Erhebung des Wertes im Jahr 2009. Dies zeigt die aktuelle Kurzanalyse von KfW Research.
 
Migranten seien leicht überdurchschnittlich gründungsaktiv, heißt es in der Studie. Treiber dabei sei die außergewöhnlich hohe Gründerquote bei Migranten mit akademischem Abschluss: Diese überrage mit 3,1 Gründern pro 100 Erwerbsfähigen sowohl die Gründerquote bei Migranten insgesamt (1,8 Prozent) als auch die allgemeine Gründerquote bei Akademikern (2,3 Prozent) deutlich. Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe: „Akademische Gründer sind bei Migranten nicht nur wachstumsorientierter, sondern auch bestandsfester. Das ist eine Erfolg versprechende Kombination.“
 
Sie wollen besonders schnell wachsen
In den Daten des KfW-Gründungsmonitors zeigt sich, dass Migranten ihre Existenzgründungen überdurchschnittlich offensiv angehen: Sie investieren mehr Wochenstunden in ihre Gründungsprojekte. Durchschnittlich 32 Stunden (verglichen mit 29 Stunden bei Gründern insgesamt). Sie gründen häufiger im Team und schaffen häufiger Arbeitsplätze. Besonders hervorzuheben ist die Wachstumsorientierung von Migranten. Jeder fünfte möchte mit seinem Unternehmen „so groß wie möglich“ werden. Insgesamt streben dies nur 15 Prozent aller Gründer an.
 
Migranten gründen insgesamt häufiger aus Mangel an Erwerbsalternativen, weshalb auch ihre Abbruchquote höher ist als im Durchschnitt: 41 Prozent brechen innerhalb der ersten drei Jahre ihre Existenzgründung ab im Vergleich zu 30 Prozent aller Gründer. Notgründer beenden ihr Gründungsprojekt eher wieder, wenn sich attraktive Jobmöglichkeiten bieten.
Eine weitere Besonderheit zeigt sich bei der Gründungsfinanzierung. Zwar nutzen Migranten gleich häufig und in gleichem Umfang Fremdmittel wie alle anderen Gründer, doch nutzen sie seltener Bankdarlehen als Finanzierungsquelle. Sie greifen dafür häufiger auf Überziehungskredite oder auf die finanzielle Unterstützung von Freunden und Verwandten zurück.
 

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