Der MUT der Woche

Der MUT der Woche

Wer in der Stressfalle gefangen ist, dem kommt nicht nur die Balance von Arbeit und Freizeit abhanden. Diese Menschen überhören ebenfalls die Warnsignale ihres Körpers wie Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen oder Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Verspannungen oder Gereiztheit.

Stress und Erschöpfung als Normalzustand?

Stress ist eigentlich ein Schutzmechanismus des Körpers. In der Urzeit wurde Adrenalin vom Körper ausgeschüttet, um sich u.a. bei lebensgefährlichen Situationen behaupten zu können. In der heutigen Gesellschaft sind viele Stresssituationen „hausgemacht“. Das vegetative Nervensystem läuft sehr oft unter Dauerbelastung und Sie nehmen es oft gar nicht mehr wahr, weil Sie schon längst in der Spirale der Dauerbelastung gefangen sind. Dies kann viele Ursachen haben wie Schlaf- und Bewegungsmangel, falsche Ernährung, schlechte Luftverhältnisse im Büro oder andere Ursachen. Wichtig ist es, in den Körper hinein zu hören. Ist meine Erschöpfung ein Dauerzustand oder eine Depression oder ein Erschöpfungssyndrom?

Hier können Sie vom Leistungssport lernen: Sei es der Umgang mit psychischen Belastungen, Druck und körperlichen Extremzuständen oder die Wertschätzung von Pausen – quer durch alle Disziplinen haben erfolgreiche Profis gelernt, mit diesen Dingen umzugehen. Sie wissen, dass Pausen essenzieller Bestandteil des Trainings sind. Bleiben diese aus, sinkt die Leistungsfähigkeit. Regeneration funktioniert aber nicht nebenbei. Pausen müssen geplant und bewusst eingelegt werden.

Haben Sie den richtigen Rhythmus und genug Licht?

Unsere innere Uhr steuert den natürlichen Rhythmus aus Wachheit, Müdigkeit und Schlaf. Zwei Rhythmustypen lassen sich unterscheiden: „Eulen“ sind eher nachtaktiv, „Lerchen“ dagegen sind morgens am leistungsfähigsten.

Zählen Sie sich zu den Eulen, sollten Sie morgens für viel Licht sorgen. Eine kalt-warme Dusche und ein Fußmarsch helfen ebenfalls, schneller in den Takt zu kommen. Nutzen Sie auch die Mittagspause, um sich Frischluft und Tageslicht auszusetzen. Egal ob Eule oder Lerche, ein tägliches Mittagstief ist ganz normal. Sonnenlicht ist enorm wichtig! Sonnenbänke und Nahrungsergänzung sind zwar für manche probate Mittel, um diesen Mangel zu bekämpfen. Besser und zudem kostenlos ist es, einfach rauszugehen, solange die Sonne scheint. Helfen diese Maßnahmen nicht, bietet sich eine Lichttherapie mithilfe einer Tageslichtlampe an.

Vor dem Einschlafen dagegen sollten Sie unnötiges Licht vermeiden, besonders das sogenannte blaue Licht der LED-Leuchten und Bildschirme, denn das macht wach!

Schlafen Sie genug?

Falls Sie nicht zu den 2 Prozent der Bevölkerung gehören, die sich aus genetischen Gründen als „Wenig-Schläfer“ bezeichnen dürfen, brauchen Sie zwischen sieben und neun Stunden Schlaf, im Alter tendenziell etwas weniger. Die vielen selbsternannten „Wenig-Schläfer der heutigen Zeit sind oft Opfer eines Selbstbetrugs.

Der Schlaf ist die wichtigste und zugleich meistunterschätzte Pause des Tages. Wachen Sie nachts häufig oder morgens viel zu früh auf, ist das bereits ein Zeichen für eine stressbedingte Schlafstörung. Auch Probleme beim Einschlafen sind ein gängiges Resultat von Überlastung und Stress. Bevor Sie, wie so viele, täglich zur Schlaftablette greifen, sollten Sie natürliche Einschlafhilfen ausprobieren. Ein gekühltes Kopfkissen oder eine sanfte Fußmassage helfen, abends in den erholsamen Schlaf zu finden. Auch ein Tee aus Baldrian, Hopfen, Lavendel und Melisse kann helfen.

Machen Sie genug Pausen?

Der Körper braucht Pausen, um sich zu regenerieren. Wann die beste Zeit für eine Pause ist, wissen Sie normalerweise selbst am besten. Wenn Sie das Gefühl haben, durchaus produktiv und effektiv weiterarbeiten zu können, kann eine vorab veranschlagte Pause ausfallen. Die Zeiten für Pausen sind auch nicht jeden Tag gleich verteilt. Wichtige Hinweise sind auf jeden Fall Reizbarkeit und leichte Anfälligkeit für Störungen wie etwa Geräusche, schwindende Konzentration und Motivation, zunehmende Anfälligkeit für Flüchtigkeitsfehler und natürlich Müdigkeit.

Die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft gehen davon aus, dass ein Zeitraum von etwa 90 Minuten die Grundeinheit unserer täglichen Rhythmen darstellt. Unterteilen Sie also den Tag in Blöcke von 70 bis 90 Minuten. Auf jeden Block folgt eine Pause von 10 bis 20 Minuten. So verteilen Sie Ihre Leistungsfähigkeit optimal über den Tag. Außerdem ist pro Arbeitstag eine längere Pause Pflicht. Die ideale Mittagspause dauert 30 bis 45 Minuten. Insgesamt sollten sich pro 8-stündigem Arbeitstag keinesfalls weniger als 60 Minuten Pause summieren.

Nach der Arbeit hilft manchen Menschen Sport, anderen ein Spaziergang oder ganz einfach Ruhe, um sich zu regenerieren.

Nutzen Sie schon die Minipause?

Büromenschen benötigen in jedem Fall frische Luft, Bewegung zwischendurch, weniger Nahrung, aber mehr Flüssigkeit.

Minipausen von drei Minuten sind möglich, z.B. nämlich beim Gang zur Toilette: Gehen Sie langsam, strecken und räkeln Sie sich. Etwas Schütteln kann helfen, Anspannungen zu lösen. Am Arbeitsplatz hilft bewusste Atmung und führt frische Energie zu. Öffnen Sie, wenn möglich, ein Fenster oder lassen Sie kurzzeitig den Blick schweifen – das klingt banal, hat aber eine nachgewiesen entspannende Wirkung!

„Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.“ (Francois de La Rochefoucauld)

 

 

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